Kommissionen und Arbeitsgemeinschaften der DGT

AOT: Arbeitsgemeinschaft Onkologische Thoraxchirurgie

Die AOT ist eine von über 30 Arbeitsgemeinschaften in der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG). Sie ist allerdings mit derzeit lediglich 37 Mitgliedern eine der mitgliederschwächsten AGs in der DKG. Damit ist die Thoraxchirurgie innerhalb der DKG unterrepräsentiert und wird nur wenig wahrgenommen. Um Mitglied in der AOT zu werden ist es erforderlich Mitglied in der DKG zu sein.

Die AOT vertritt die Thoraxchirurgie in der DKG und ist damit eine wichtige Sitmme u.a. im Leitlinienprogramm Onkologie in der DKG, in der Zertifizierungskommission der Lungenkrebszentren in der DKG, bei der Programmgestaltung für den Deutschen Krebskongress sowie stimmberechtigtes Mitglied der Sektion B in der DKG.

Die AOT wirkt als Veranstalter bei unterschiedlichen Kongressen und sowie Symposien mit. Hierzu zählen u.a. der Deutsche Krebskongress, das Symposium Thoraxonkologie in Heidelberg, die online-Veranstaltung „Fit for Future“ mit vier Sitzungen im Jahr 2021 sowie regelmäßige Sitzungen auf dem DGT- Kongress.

Der Vorstand der DGT begrüßt die Mitgliedschaft in der AOT nachdrücklich, um der Thoraxchirurgie in der DKG mehr Gewicht und Gehör zu verleihen.

R. Scheubel, Wangen im Allgäu

Erreichbarkeit der Geschäftsstelle

Wir möchten Sie darüber informieren, dass die Geschäftsstelle der DGT urlaubsbedingt vom 06. bis 31. Juli 2022 nicht besetzt sein wird.

Eingehende Emails werden im Anschluss schnellstmöglich bearbeitet.
In besonders dringenden Fällen besteht die Möglichkeit die Kollegen der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin unter info@pneumologie.de zu kontaktieren.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis!

G-BA Beschluss: Mindestmengen Lungenkrebsoperationen

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

in der gestrigen öffentlichen Sitzung des G-BA hat dieser abschließend über die Festlegung einer Mindestmenge für die thoraxchirurgische Behandlung des Lungenkrebs entschieden. Siehe beigefügte Pressemitteilung. Die komplette G-BA Sitzung wird in den kommenden Tagen auch in der Mediathek zur Verfügung stehen. (Tagungsordnungspunkt 8.4.19)

In den Katalog der planbaren Leistungen, bei denen die Qualität der Behandlungsergebnisse von der Menge der erbrachten Leistungen abhängig ist wird die thoraxchirurgische Behandlung des Lungenkrebs ab 2022 aufgenommen.

Mit einer Übergangsfrist von drei Jahren (in 2024 dann bereits geforderte 40 Operationen) wird ab 2025 eine Mindestmenge von 75 Operationen pro Standort gelten.

Die genauen Ausführungsbestimmungen und Einschlusskriterien sind noch nicht veröffentlicht. Sobald diese Vorliegen werden wir nochmals gesondert Stellung nehmen.

Dies in aller Kürze.

Hier gelangen Sie zur G-BA Pressemitteilung

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Katrin Welcker FEBTS FETCS MBA

Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für

Thoraxchirurgie e.V.(DGT)

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Auf dem Weg zu einer neuen Normalität – Statement von DGCH, DGAI, BDC und BDA

In allen Bereichen des öffentlichen Lebens werden aktuell Vorbereitungen für eine gestaffelte Öffnung nach dem Lockdown getroffen. Auch im Gesundheitswesen müssen hierfür neue Abläufe und Strukturen geschaffen werden, um die medizinische Versorgung in den kommenden Monaten zu einer neuen Normalität führen zu können. Eine „Strategie danach“ muss entwickelt werden, um die ruhenden und zurückgefahrenen Leistungsbereiche in Praxen und Krankenhäusern wieder in einen Normal-Betrieb überführen zu können. Dabei müssen die Sicherheit und das Wohlergehen der Patienten und Mitarbeiter stets im Vordergrund stehen.

Zur Wiederaufnahme von elektiven Operationen haben DGCH, DGAI, BDC und BDA ein Statement veröffentlicht, dass bei der Diskussion in Ihren regionalen Krankenhäusern sicher eine gute Orientierung leisten kann.

Statement von DGCH, DGAI, BDC und BDA finden Sie hier.

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Corona und Zertifizierungen der DGT

Covid-19 hat auch den Ablauf des Zertifizierungsprozesses für thoraxchirurgische Kliniken zum Kompetenz- oder Exzellenzzentrum nachhaltig gestört. So konnten aufgrund der aktuellen Beschlüsse der Bundesregierung „Beschränkung zur Eindämmung des Coronavirus“ in den letzten 2 Monaten geplante Audits nicht durchgeführt werden.

Der Vorstand der DGT hat nun aktuell beschlossen, dass für Kliniken, die das Zertifikat bereits erhalten hatten und nun weiterhin aufgrund der Corona-Pandemie aktuell auf eine Re-Zertifizierung warten müssen, die Gültigkeit behält. Eine Planung von Erstzertifizierungen ist allerdings erst möglich, wenn eine bundesweite Lockerung der Reise- und Besuchsregelungen erfolgt. Die betroffenen Kliniken werden hierzu zeitnah informiert.

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Empfehlungen des DGT-Vorstands zur Corvid-19 Pandemie

Liebe Mitglieder der DGT,

eine zunehmende Zahl von Ärzten und auch Patienten mit Krebserkrankungen sind beunruhigt, dass die Diagnostik und Behandlung von Tumorerkrankungen aufgrund der COVID-19-Pandemie möglicherweise nicht auf optimalem Niveau durchgeführt werden kann.

Die Deutsche Krebsgesellschaft, die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum haben hierzu die Pressemitteilung „Trotz Corona-Krise: Versorgung von Krebspatienten sicherstellen“ veröffentlicht

Die DKG bietet darüber hinaus Unterstützung im Sinne einer Pressemitteilung vor Ort. Hierzu kann man sich über service@krebsgesellschaft.de informieren.

In den letzten Wochen gab es mehrere Anfragen an den Vorstand der DGT hinsichtlich von Empfehlungen zu OP-Indikationen als auch zum Ablauf im OP.

Der Vorstand der DGT hat daher Empfehlungen auf Basis der aktuell vorliegenden Situation, als auch der derzeit zu diesem Thema vorhandenen Literatur erstellt. Wir hoffen, dass diese Empfehlungen einen gewissen Leitfaden, inklusive Argumente in der Diskussion mit den Krankenhausleitungen und Ihren Kollegen darstellen können.

Empfehlung zu OP-Indikationen
Empfehlung zum Ablauf im OP/Personenschutz

Wir sind uns bewusst, dass die Umsetzung dieser Empfehlungen natürlich auch ihre Grenzen hat, die bestimmt sind durch die aktuellen Entwicklungen der Pandemie als auch die Situation vor Ort in Ihren Krankenhäusern.

Wir hoffen, dass Sie, Ihre Mitarbeiter und natürlich unsere Patienten gut durch diese Zeit kommen.

Bleiben Sie Gesund!

Hans-Stefan Hofmann

Präsident der DGT

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Chirurgische Lungenvolumenreduktion beim schweren Lungenemphysem

Die Chirurgische Lunggenvolumenreduktion wurde vom G-BA freigegeben, weitere Informationen können der PDF entnommen werden.

DGT Logo - Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie

Aktuelle Information des European Board of Thoracic Surgery

„Grandfather Clause“ für das EBTS Zertifikat – Fellow of the European Board of Thoracic Surgery

Von Januar 2017 bis Dezember 2018 besteht für langjährige Fachärzte für Thoraxchirurgie in Leitungsposition eines UEMS Mitgliedstaates die Möglichkeit, im Rahmen der sogenannten „GrandfatherClause“ das Zertifikat des European Board of Thoracic Surgery (EBTS) zu erlangen.
Voraussetzung ist neben der Facharztbezeichnung „Thoraxchirurgie“ eine mindestens zehnjährige unabhängige Tätigkeit auf dem Gebiet der Thoraxchirurgie. Mindestens 100 eigenständige thoraxchirurgische Eingriffe pro Jahr müssen nachgewiesen werden. Eine regelmäßige Teilnahme am nationalen Kongress (DGT- Jahrestagung) oder alternativ ESTS Kongress sowie der Nachweis von 5 thoraxchiurgischen Publikationen oder Präsentationen sind ebenfalls notwendig.Darüber hinaus sind zwei Empfehlungsschreiben von EBTS-Board Mitgliedern beizufügen. Die Bewerbungs- und Bearbeitungsgebühr beträgt 800 Euro.
Nutzen Sie diese einmalige Möglichkeit der europäischen Anerkennung und Fellowship.
Für jüngere Kolleginnen und Kollegen besteht selbstverständlich weiterhin die Möglichkeit der Teilnahme am jährlich in Brüssel stattfindenden englischsprachigen EBTS Examen.

Nähere Informationen und Bewerbungsformalitäten können über die Homepage der UEMS unter www.uemsthorax.eu oder die Homepage der ESTS unter www.ests.orgeingesehen werden.

Dr. med. Katrin Welcker FEBTS
National Delegate der UEMS
National Regent der ESTS
Mönchengladbach